Donnerstag, 15. November 2007

G'Day from Byron Bay

Cape Byron I

Cape Byron II

Cape Byron III

Cape Byron IV

Cape Byron V

ganz im Osten


Brisbane at Night

Big Night Out
(mit Ellen, Wiebke, Kristina u. Katja)









sagenhafte Aussicht vom Best of All-Lookout

dreister Cornflakes-Dieb I

dreister Cornflakes-Dieb II

Carpet Python (ich glaube aber die war tot)

müde?

I sold my soul for Rock n Roll!!!

Surfers Paradise
(Australiens hässlichster Ort, die ganzen Betonburgen
stehen im Hintergrund)
Süßwasserdelphine I

Süßwasserdelphine II

garstige Kröte

Samstag, 10. November 2007

Brisbane, ein verrückter Kakadu u. Australia Zoo

Seit 3 Tagen sind wir in Brisbane, Australiens drittgrößter Stadt (1,5 Mio Einwohner), und ich muss sagen, so toll finde ich es hier nicht. Das liegt vor allem am Großstadtverkehr und am Straßensystem. Am 1. Tag sind wir fast eine Stunde lang rum gefahren, um in Innenstadt-Nähe einen Parkplatz zu finden. Und das Straßensystem hat es an sich, immer dort wo wir abbiegen müssten, das Abbiegen zu verbieten. Ohne mein weibliches Navi aus der Nähe von Hannover wäre ich da manchmal ganz schön aufgeschmissen. Ich muss nur noch herausfinden, wie ich die Endlos-Schleife „Bitte wenden. Bitte wenden. …" abstellen kann. :)

Da ich seit ein paar Tagen nicht meine tägliche Ration von 20 Mosquito-Stichen abbekommen habe, habe ich direkt mal in eine Biene gefasst, die mich dann auch in den Finger gestochen hat. Nach ein paar schmerzhaften Minuten ist es dann aber zum Glück schnell wieder abgeklungen. Wo wir gerade bei Tieren sind, muss ich noch von dem verrückten Kakadu erzählen, der Jagd auf mich gemacht hat. Wir sind neulich bei einer Rest Area angekommen, wo ein paar Holztische und –bänke standen. Neben einer der Bänke hat ein weißer Kakadu gesessen. Ich habe ihn freundlich mit „Hello" gegrüßt und er hat ganz aufgeregt mit dem Kopf genickt und mit „Hello" geantwortet. Cool, der ist ja nett, habe ich mir gedacht, bis er mir auf einmal an den Hintern geflogen ist, sich an der Hose fest gekrallt hat und anfing, an mir rum zu picken. Zuerst habe ich gedacht der will nur spielen, aber dann wurde es doch etwas unangenehm. Als ich ihn abgeschüttelt hatte, ist er auf die Idee gekommen, mir in die Füße zu hacken. Das war dann der Moment, wo eigentlich die Kamera hätte laufen müssen: Ich renne rückwärts über den Parkplatz und versuche, einem streitsüchtigen Kakadu zu entkommen, der mich am Boden verfolgt und immer Angriffe auf meine Füße startet. Im Auto habe ich dann Zuflucht gefunden, aber der Kakadu hatte noch nicht genug und ist immer ums Auto rumgewandert. Indem er dann wahllos auf trockenen Blättern rumgekaut hat, wollte er mir wohl sagen: „Zieh Leine und versuch’ ja nicht noch mal, Dich auf meine Bank zu setzen."

Vor ein paar Tagen waren wir auch im Australia Zoo. Das ist der Zoo vom Crocodile Hunter Steve Irwin. Wir waren beide nicht so begeistert, zum einen, weil es $49 Eintritt gekostet hat, weil es den ganzen Tag geregnet hat und weil der Zoo einfach von Leuten überfüllt war. Der Zoo ist halt ein riesen Touristen-Magnet hier an der Sunshine Coast. Er hat eine eigene Doppeldeckerbus-Flotte, mit der die Besucher von weit her angekarrt werden, der Parkplatz macht dem von Fußballstadien Konkurrenz, um im Zoo selbst gibt es sogar ein kleines Stadion, in das etwa 5.000 Leute reinpassen und wo täglich Tiershows stattfinden. Wem der Eintrittspreis-Wucher zu viel ist: Direkt neben dem Eingang ist der Souvenir-Shop, der zugleich auch Ausgang ist… Crikey!





Tasmanian Devil



Big Pineapple




Blick auf die Glasshouse Mountains


Brisbane

Brisbanes Antwort auf Sydneys Harbour Bridge



Gotham City?


Montag, 5. November 2007

The Wheat Biscuit Contest

Schafft man es, einen furztrockenen Wheat Biscuit ohne etwas zu trinken innerhalb einer Minute zu essen? Ich sage: Nein. Mein Bruder ist den Gegenbeweis angetreten.

Check it out: http://youtube.com/watch?v=y9oEngYrMaM




Samstag, 3. November 2007

Fraser Island

Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt. 120km lang, 35km breit. Angeblich mit mehr Sand als die Sahara. Passenderweise gehört Fraser Island auch zum Great Sandy NP. Drei Tage haben wir dort verbracht, es war super, ich habe es aber auch verflucht. Warum? Weil die Inlands-Wege teilweise in einem so miserablem Zustand waren, dass wir nur mit 5 km/h lang kriechen konnten und ich immer noch Angst hatte, dass es mir mein Auto zerlegt. Und wenn der Weg schon übel war, konnte man sich mit Sicherheit drauf verlassen, dass es hinter der nächsten Kurve noch viel übler wurde. Eins habe ich in Australien gelernt und es hat sich auf Fraser Island wieder bestätigt: Glaube niemals eine Straße ist in einem schlechten Zustand, denn es geht immer noch viel viel schlimmer. Aber der Wagen hat’s überstanden und ich habe meine Nerven abends mit ein paar Bier betäubt. Einmal wäre fast noch ein Motorradfahrer auf einem kleinen Waldweg auf meiner Motorhaube gelandet. Der kam mit seiner Motorcross-Maschine viel zu schnell an und hat eine Vollbremsung hinlegen müssen als er mich gesehen hat. Weil der Sand zu tief war, ist ihm am Ende der Bremsung seine Maschine noch umgekippt und da lag er dann vor mir im Sand. Niemand ist aber etwas passiert und nach der Schrecksekunde ging die Fahrt weiter. Generell muss man sagen, weil Fraser Island komplett aus Sand besteht, kommt man einzig mit einem 4WD auf die Insel. Und er „Main Highway“ führt auch auf dem Strand entlang. Dort muss man allerdings die Gezeiten beachten, denn manche Stellen sind nur bei Ebbe passierbar. Auf der Rückfahrt sind wir dann komplett für 70km auf dem Strand lang gedüst.
Außer für den Sand ist Fraser Island noch für seine Dingos bekannt. Australiens letzte reinrassige Dingo-Population lebt dort. Und weil die noch richtig wild sind, wird man überall vor ihnen gewarnt: Nicht füttern, nicht alleine unterwegs sein und auf keinen Fall seine Kinder alleine lassen. Denn Dingos haben hier schon Kinder angefallen und sogar getötet. Viele Campingplätze sind deshalb mit einem Elektrozaun geschützt. Und haben wir auch Dingos gesehen? Ja, haben wir. Einen im Wald, der sich uns bis auf 2m genähert hat (während ich Fotos von ihm gemacht habe, hat Wiebke hinter mir immer gesagt „Geh weg. Geh weg.“ Als der Dingo weg war, habe ich erfahren, sie hat mich gemeint und nicht den Hund.), einen nachts am Strand und einen am Schluss bevor wir wieder auf die Fähre sind.
Am dritten Tag am Strand ist dann eine der ungewöhnlichsten Situationen passiert, die ich bisher in Australien erlebt habe. Wiebke und ich sitzen nichts-ahnend am Strand als plötzlich ein Düsenjäger 10m (!) über unseren Köpfen vorbei schießt. So nah, dass man hat sehen können, dass der Pilot seit einem Tag unrasiert war. Nein, das Ganze ging so schnell und war so unreal, dass uns die Ohren gedröhnt haben und wir uns angeschaut haben: „Ist das jetzt wirklich gerade passiert?“
Fast so schön, um wahr zu sein war’s auch am Indian Head im Norden der Insel. Nicht nur, dass die Aussicht von oben umwerfend war, wir haben unten im Wasser neben einem Manta Ray und einem Stachelrochen nämlich noch Wale gesehen. Zwei Wale waren etwas weiter draußen im Meer, aber direkt unter uns ist eine Wal-Mama mit ihrem Kalb lang geschwommen.
Und weil ich ja gerade von den tollen Sachen von Fraser Island berichte, muss ich noch Lake McKenzie erwähnen. Ein Süßwassersee in der Mitte der Insel, mit weißem pulverfeinem Sandstrand, kristallklarem Wasser als würde man in Evian schwimmen und alles voller deutscher Touristen. Ein Traum.

Los geht's!



Warten auf Ebbe

üble Strecke




Lake McKenzie





Schlafplatz


Wrack der Maheno (liegt dort seit 1935)





Indian Head



Wale!!