Freitag, 12. Oktober 2007

Schlangentage

So, wir sind gerade in Mackay (Pfui, da wollte ich eigentlich einen großen Bogen drum machen, aber der Roy spielt eh nicht mehr bei Bayern, oder?). In den letzten Tagen sind wir einer Menge Schlangen begegnet, jeden Tag mindestens zwei. Die sind am Wegesrand, schwimmen durchs Wasser oder liegen tot auf der Straße oder am Strand. Eine Schlange habe ich selbst überfahren. Mit Absicht. Ein Auto vor mir hatte nämlich nicht aufgepasst und war drüber gefahren. Da lag das arme Vieh dann auf der Straße und hat sich ziemlich gequält. Ich bin dann drüber gefahren, um sie von ihren Qualen zu erlösen. Meine krasseste Schlangebegegnung hatte ich dann kurze Zeit später. Ich war an einem See angeln gewesen und wollte gerade durchs halbhohe Gras wieder zurück, als auf einmal neben mir eine große Schlange wieder ins Gras zurück schießt. Da habe ich mich fast zu Tode erschrocken. Ich habe leider nicht sehen können, wie groß sie war oder was es für eine Schlange war (ich vermute eine Olive Python), aber armdick war sie. Junge, Junge.

Da erzähle ich doch lieber noch von anderen Tieren, die wir gesehen haben. Schnabeltieren (Platypus) zum Beispiel. Die sind was ganz Besonderes. Nicht nur, dass sie sehr schau und sehr, sehr selten sind (es gibt sie nur in Australien), sie sind nämlich neben dem Echidna die einzigen Säugetiere der Welt, die Eier legen. Im Eungella NP haben wir uns an einem kleinen Fluss eine halbe Stunde auf die Lauer gelegt, und als wir schon alle Wasserschildkröten beim Vornamen kannten, ist endlich ein Platypus aufgetaucht. Am Ende waren es sogar vier Platypusse (?)… Platypen (?)… Schnabeltiere, wir haben eine Menge Fotos geschossen und waren stolz wie Oscar.


tote Seeschlange

Platypus I

Platypus II

großer Goanna

das seltsame Ritual…

…tote Fische an Straßenschilder zu hängen

Possum

Obacht!

schöner Ausblick

Airlie Beach I

Airlie Beach II

Hot!!!

„Lasst mich raus!“

besoffener Däne

lecker Frühstück

Big Mango

Nebelfahrt


Montag, 8. Oktober 2007

3-Tage-Segeltrip: Whitsunday Islands & Great Barrier Reef

kein Text, nur Bilder (mir fehlen die Worte)




























Montag, 1. Oktober 2007

Im Tierpark

Bei unserem gestrigen Besuch im Tierpark haben wir noch ein bisschen was über Krokodile gelernt. So wurden in den letzten 200 Jahren in Australien gerade mal 40 Leute von Krokodilen getötet; 36 davon waren Australier und 4 waren Touristen. Ich hätte gedacht, es wäre andersrum verteilt. Aber das lässt sich vielleicht mit folgender Story erklären: Kürzlich wurde ein Australier als er sich am Fluss das Gesicht waschen wollte von einem Krokodil am Kopf gepackt. Er hat die ganze Sache glücklicherweise überlebt und auf die Frage, warum er denn die ganzen aufgestellten "Obacht Krokodile"-Schilder nicht beachtet habe, war seine Antwort: "Ich dachte, die wären nur für die Touristen."










Wiebkes zerstochenes Bein
... oder ich glaube es war meins ;-)
(29 Stiche im linken Bein u. 38 im rechten)